Wechseljahre

Mit Beginn der Wechseljahre wird der Zyklus zumeist unregelmäßiger und es kommt häufig zum Auftreten von typischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gemütsschwankungen sowie Herz- und Gelenksbeschwerden.

Die Symptome können individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Während einige Frauen kaum eine Veränderung verspüren, sind andere durch die Beschwerden stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Durch Sport, gesunde Ernährung, Anpassung des Lebensstils sowie auch durch pflanzliche Produkte kann in vielen Fällen eine gute Beschwerdebesserung erreicht werden.

Ist dies nicht ausreichend, kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein. Diese muss individuell angepasst werden.

Ich berate Sie gerne ausführlich auch jederzeit außerhalb unserer jährlichen Routine-Kontrollen wenn Beschwerden auftreten, die die Lebensqualität einschränken.

Die Behandlung richtet sich nach Ihren Beschwerden und durch Ihr Wohlbefinden signalisiert Ihnen Ihr Körper, ob die Behandlung Ihnen guttut.

Beim Auftreten von Beschwerden oder auch zur Therapieüberwachung kann ein Hormonstatus hilfreich sein und bei uns jederzeit erhoben werden. Der Hormonstatus kann nur über eine Blutprobe verlässlich ermittelt werden, Speichelproben bringen keine genauen Ergebnisse. Der Hormonstatus ist immer eine Momentaufnahme. Wenn noch ein Zyklus vorhanden ist, ist der Zeitpunkt der Blutabnahme im Zyklus essentiell damit der Hormonstatus richtig interpretiert werden kann.

BIOIDENTE HORMONE

In der modernen Hormonersatztherapie kommen größtenteils bioidente Hormone zum Einsatz. Das sind Hormone, deren chemische Struktur identisch mit den körpereigenen menschlichen Hormonen ist. Sie werden im Labor aus pflanzlichen Ausgangsstoffen (zB. Yamswurzel oder Soja) hergestellt, sind aber nicht pflanzlich in ihrer Wirkung, sondern exakt wie die Hormone, die unser Körper selbst bildet. Bioidentisch bedeutet nicht automatisch...

In der modernen Hormonersatztherapie kommen größtenteils bioidente Hormone zum Einsatz. Das sind Hormone, deren chemische Struktur identisch mit den körpereigenen menschlichen Hormonen ist. Sie werden im Labor aus pflanzlichen Ausgangsstoffen (zB. Yamswurzel oder Soja) hergestellt, sind aber nicht pflanzlich in ihrer Wirkung, sondern exakt wie die Hormone, die unser Körper selbst bildet. Bioidentisch bedeutet nicht automatisch „risikofrei“, auch bioidente Hormone haben Wirkungen und Nebenwirkungen, sind daher verschreibungspflichtig und werden nach sorgfältiger ärztlicher Abklärung und unter regelmäßiger Kontrolle eingesetzt.

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Osteoporose

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat die Osteoporose unter die zehn wichtigsten Krankheiten in den hochentwickelten Ländern gereiht. Durch einen übermäßig schnellen Abbau der Knochensubstanz und -struktur und den dadurch bedingten Verlust der Knochenstabilität besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (Wirbelkörper- Schenkelhals- Arm und Beckenbrüche). Die Erkrankung gewinnt durch die ansteigende Lebenserwartung immer mehr an...

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat die Osteoporose unter die zehn wichtigsten Krankheiten in den hochentwickelten Ländern gereiht. Durch einen übermäßig schnellen Abbau der Knochensubstanz und -struktur und den dadurch bedingten Verlust der Knochenstabilität besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (Wirbelkörper- Schenkelhals- Arm und Beckenbrüche). Die Erkrankung gewinnt durch die ansteigende Lebenserwartung immer mehr an Bedeutung. Bei 80% der betroffenen Frauen ist die Osteoporose durch den Hormonmangel in und nach den Wechseljahren bedingt. 30% aller Frauen entwickeln eine klinisch relevante Osteoporose. Daher wird ab dem 60. Lebensjahr eine regelmäßige Knochendichtemessung empfohlen, beim Vorhandensein von Risikofaktoren ist diese Untersuchung schon früher sinnvoll.

Regelmäßiger Ausdauersport, vernünftiger Aufenthalt an der Sonne sowie Kalzium- und Vitamin D-reiche Ernährung können der Entwicklung von Osteoporose entgegenwirken!

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